Von Idee zur Großproduktion
Die Woche
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Ausgabe 5.8.2009
Von der Schnapsidee zur Großproduktion
Alles andere als makaber: Drei Grazer entwickelten in acht Jahren das Szenegetränk “MAKAvA”
Vor acht Jahren, nach einer langen Partynacht, hatte Michael Wihan plötzlich die zündende Idee: ein neues Getränk zu kreieren. “MAKAvA” sollte der Erfrischungstrank heißen. Aus einer anfänglichen “Schnapsidee” wurde ein erfolgreiches Projekt. Zusammen mit seinen Freunden Jan Karlsson und Sebastian Breuer, ebenfalls aus Graz, haben sie jetzt ihr Getränk endgültig zur Vollendung gebracht.
“Wir hab acht Jahre experimentiert, bis wir die perfekte Mischung gefunden hatten”, so Karlsson, der sich während eines Aufenhalt in Südamerika von der erfrischenden Wirkung des Maté-Tees inspirieren ließ. “Vier Kontinente zergehen einem quasi auf der Zunge”, beschreibt Karlsson die Mischung aus argentinischem Matétee, dem Rooibos (Rotbusch) aus Südafrika, dem weißen Tee vom Himalaya und Quellwasser aus Österreich.
Seit 2007 ist der Eistee in Graz erhältlich. Den Anfang machte das Restaurant “Ginko”, aber schon nach kurzer Zeit hatte sich der neue Teeaufguss herumgesprochen und mit Ausnahme von Vorarlberg steht MAKAvA heute österreichweit in zahlreichen Cafés und Restaurants auf der Karte.
Ökologisch und erfolgreich
Das MAKAvA-Team achtet besonders darauf, sozial und umweltfreundlich zu produzieren. So bezieht es seine Zutaten ausschließlich aus Bio- und Fairtrade-Kooperationen. Gebraut und abgefüllt wird das Getränk von “APO Fruchsäfte” in Kärnten, das Etikett dazu wurde von der Grazer Agentur “Kuferath” entworfen.
Auch international ist MAKAvA im Vormarsch. Bislang wurde mehr als eine halbe Million an Flaschen in Deutschland und Österreich verkauft, erst vor Kurzem war das Team auf Promotiontour in Berlin. “Zuletzt haben wir auch schon Anfragen aus der Schweiz erhalten”, sagt Wihan.
von Manuel Zotter






